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HNO: Tonsillektomie, Mandeloperation 4 / 4
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Tonsillen-Operation im Kindesalter ? Es gibt im Kindesalter bestimmte Situationen, die eine operative Verkleinerung der Rachenmandeln (Tonsillen) oder der Gaumenmandel (Adenoide) notwendig machen. Andererseits sollte man nicht vorschnell zu einer operativen Entfernung raten. Eine Tonsillektomie oder Adenotomie sollte bei Kindern und Jugendlichen die letzte ärztliche Alternative bleiben, wenn alle anderen therapeutischen Maßnahmen versagt haben. Zuvor gilt es die breite Palette konservativer Therapiemöglichkeiten im Kindesalter zu nutzen. Die Rachenmandeln sind, wie auch die Gaumenmandeln, keine lästige Fehlkonstruktion der Natur, die es zu beseitigen gilt. Vielmehr sind sie essentieller Bestandteil der natürlichen kindlichen Abwehr. |
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Kindliche Tonsille bedeutsam zur Immunabwehr Die Tonsillenhyperplasie (vergrößerte Rachenmandel) ist Ausdruck einer ausgeprägten immunbiologischen Aktivität. Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren trainieren ihr noch unreifes Immunsystem durch den Kontakt mit zahlreichen Krankheitserregern. Die Aktivitäten der lymphatischen Organe (wie: Tonsillen, Adenoide, Lymphknoten, Schleimhaut) sind dabei individuell sehr unterschiedlich. So ist es für manche Kinder im Infektalter ein völlig natürlicher Zustand, wenn in den Wintermonaten ihre Lymphorgane deutlich geschwollen sind. Eine operative Entfernung bedeutet hier eine empfindliche Störung der Immunlernphase. |
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Tonsillektomie-Indikation bei Kindern
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