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Baby's Schlaf 2 / 4
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Die übermäßige Schreiunruhe wird im Volksmund gerne auch "Drei-Monats-Kolik" genannt und ist leider ist ein verbreitetes Phänomen unserer Zeit. Typischerweise beginnt die Schreiunruhe nach ca. einer Woche und hält dann mehr oder weniger heftig über drei Monate an, mit einem Höhepunkt um die sechste bis achte Lebenswoche herum. Danach verschwindet sie spurlos und gottlob auch folgenlos. |
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Leider können wir unsere Babys noch nicht verstehen. Wir brauchen dafür viel Zeit und Geduld, die individuellen Bedürfnisse unseres Kinder richtig einschätzen zu lernen. |
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Bei uns Eltern - ich habe dies selbst erlebt - löst das Schreien einen "Beschützer-Reflex" aus. Sie möchten das Kind trösten. Das gelingt oft nur mit großen Mühen, oder gar nicht. Wir Eltern erleben Frustration und machen uns unterbewußt Vorwürfe, (noch) keine "guten" Eltern zu sein. |
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Die vielen "todsicheren" Ratschläge aus schlauen Büchern und unserer Umgebung (Oma, Nachbarn) sind sicher gut gemeint, doch oft nutzlos und verunsichern noch mehr. |
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Das Babyschreien ist oft anlagebedingt und zeigt große individuelle Unterschiede. Es gibt pflegeleichte, "buddha"-haft zufriedene Babies, und es gibt eben auch lebhafte, charakterstarke und neugierige Kleinkinder. Dies führt in den ersten Wochen nicht selten zu Überreizung und innerer Anspannung, die sich im Schreien entladen dürfen. |
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Die nachfolgenden bewährten Tipps sind Anregungen. Sie können sie in aller Ruhe ausprobieren und testen, ob sie Ihrem Baby und Ihnen gut tun. Lassen Sie sich von erfahrenen Fachleuten liebevoll dabei begleiten. |