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Umweltmedizin bei Babys, Kindern, Jugendlichen - Ozon 2 / 3
| Definition: Ozon ist ein dreiwertiges Sauerstoffmolekül (O3), das unter Einfluß des Sonnenlichtes in einer photochemischen Reaktion aus Stickoxyden, Kohlenstoffen und Sauerstoff gebildet wird. Ozon gilt als Leitsubstanz des sog. Sommersmogs, bei dem auch andere Stoffe, wie Aldehyd, Peroxyacetylnitrat, u.a. eine Rolle spielen. |
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| Eigenschaften: | |
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| Entstehung: | |
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Grenzwerte (EU-Richtlinie):
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120 µg/m³: Schwellenwert: soll als Mittelwert über 8 Stunden nicht überschritten werden.
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180 µg/m³: Bevölkerung informieren, wenn Mittelwert über 1 Stunde überschritten ist.
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240 µg/m³: Ozonwarnung, wenn dieser Mittelwert über 1 Stunde überschritten ist.
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| Gesundheitsgefährdung (laut WHO): Ozon dringt tief in die Atemwege ein. Zehn Prozent der Menschen sind überempfindlich gegenüber Ozon, darunter besonders Kinder, Allergiker, Asthmatiker (ältere Menschen weniger betroffen). Körperliche Aktivität in ozonreicher Luft verstärkt die Symptome. |
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| Symptome der Ozonbelastung: - Reizung der Schleimhäute, Augenbrennen, trockener Husten, Abfall der Lungenfunktion - Kurzatmigkeit, Beklemmungsgefühl in der Brust (bes. bei Anstrengung) - gehäufte und/oder schwerere Asthmaanfälle (bei Allergikern / Asthmatikern / Rauchern) - Schleimhautentzündungen , langfristig: Lungenfibrosierung (verminderte Elastizität) |
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| Vorbeugung: - bei Ozonkonzentrationen über 180µg/m³: Aufenthalt im Freien einschränken - verbringen Sie mit Ihren Kindern an ozonreichen Tagen den frühen Vormittag im Freien -meiden Sie körperliche Belastungen oder Anstrengungen während der Hitzeperiode im Freien, (Schul-)Sport sollte vorwiegend in den Morgenstunden stattfinden - vitaminreiche Kost soll schützen (Romieu 2002) |